25.03.26 –
Die Grünen setzen sich für eine spürbare Entlastung von Familien bei den Kosten für Kita- und Schulessen ein und fordern insbesondere die Reduzierung der Verwaltungsgebühren. Während die gestiegenen Menüpreise durch den Caterer angesichts allgemeiner Preisentwicklungen noch nachvollziehbar erscheinen, stoßen die Erhöhung der Verwaltungsgebühren bei vielen Eltern auf Unverständnis. Nach aktuellen Rückmeldungen empfinden rund drei Viertel der Eltern diese Gebühren als belastend oder sogar besonders belastend.
Die vergangenen Ausschusssitzungen in den Bereichen Bildung, Soziales und Jugend sowie Schule haben zudem gezeigt, dass Eltern nicht ausreichend in den politischen Diskurs eingebunden werden. Aus Sicht der Grünen fehlt es an einem angemessenen Gesprächsraum, um Sorgen, Anregungen und Kritik konstruktiv einzubringen.
Dabei besteht neben der reinen Preisfrage ein erheblicher Gesprächsbedarf zwischen allen Beteiligten. Themen wie Transparenz, Organisation und Qualität der Verpflegung betreffen Familien unmittelbar und sollten gemeinsam diskutiert werden. Umso unverständlicher ist es, dass ein Antrag auf die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe aus Elternvertretungen, Verwaltung und Politik mit aus Sicht der Grünen unzureichenden Begründungen abgelehnt wurde.
Die Grünen betonen, dass Politik im Dialog mit der Gesellschaft stehen muss. Wer ein politisches Mandat innehat, sollte bereit sein zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen und gemeinsam tragfähige Kompromisse zu entwickeln. Ebenso erwarten Eltern nachvollziehbare und sachlich erklärte Entscheidungen.
Die Grünen fordern daher:
die Reduzierung der Verwaltungsgebühren,
mehr Transparenz bei der Kostenstruktur,
sowie die Einrichtung eines offenen Dialogformats, das Eltern aktiv einbindet.
Nur durch einen konstruktiven Austausch kann eine faire und nachhaltige Lösung im Sinne der Familien erreicht werden.
Kategorie
Anträge | Bildung | Grüne-Fraktion | Politik | Schule
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